An dieser Stelle präsentiert sich das Theater der leere raum als Projektpartner des Projektes GlaubeKunstLeben. Es gibt erste Hinweise auf die Möglichkeiten der Mitwirkung, sowie einen Rückblick auf vielfältige Projektformate, die Mariela Rossi und Claudia Maurer bereits mit Interessierten und Anwohner*innen in Essen realisiert haben.

Schaufensterprojektion aus dem Projekt #frauenworte

Das Theater der leere raum, 2009 gegründet als Probe- und Workspace in Essen-Stadtwald, ist seit 2013 ein Theater mit laufendem Produktionsbetrieb. 2017 dann der Umzug nach Essen-Frohnhausen, 2018 Aufnahme des Spielbetriebs und Einrichtung des Theatercafés. Arbeitsschwerpunkte des Theaters sind Schauspiel, Figuren- und Objekttheater, die Erforschung von Schnittmengen zwischen den Künsten sowie Theater im öffentlichen Raum – alles mit starkem Bezug zum Stadtteil und der Nachbarschaft.

Das Theatercafé ist ein internationales und interkulturelles Nachbarschaftscafé und seit Juni 2018 ein fester Bestandteil von der leere raum. Jeden Mittwoch Nachmittag treffen sich Nachbar*innen und Interessierte in den Räumen des Theaters in der Raumerstr. 11, bzw. seit Mitte März 2020 der Situation entsprechend online oder auch draußen, um gemeinsam Kaffee zu trinken, zu reden und Kunst zu machen. Jede*r ist jederzeit herzlich willkommen.

Außenansicht „der leere raum“ während des Projektionsprojektes #frauenworte

Die Gruppe hat sich bisher mit Buchtheatern und Liedern, Figurentheater und Micro Cinema Theatre beschäftigt, Texte geschrieben, Szenen improvisiert, gemalt und Sockenhandpuppen gebaut, Tanz und Fotografie ausprobiert, Postkarten entworfen und gedruckt und zuletzt gemeinsam am Projektionsprojekt #frauenworte gearbeitet.

Nun möchte sich das Theatercafé mit dem Thema GlaubeKunstLeben auseinandersetzen und entwickelt dazu gemeinsam ein Projekt, dass im Bereich Darstellende Kunst verortet ist. Welche Form das Projekt genau haben wird, entscheidet die Gruppe selbst im Verlauf der gemeinsamen Arbeit: 

„Zunächst erforschen wir, was die drei Begriffe im sachlichen und persönlichen Bereich für jede*n einzelne*n von uns bedeuten. Im Gespräch versuchen wir herauszufinden, ob und wie die Begriffe in irgendeiner Form zusammenhängen, ob und wo sie sich überschneiden und ob und wie sie sich gegenseitig beeinflussen.  Und was haben sie mit uns zu tun?

Wie werden sie in unserem Leben sichtbar? Wo und wie finden wir sie wieder? Gibt es einen gemeinsamen Konsens? Vielleicht sogar eine Essenz, die in allen drei Begrifflichkeiten für alle von uns zu finden ist? 

Eines haben wir dabei schon herausgefunden: So verschieden wie wir sind, so verschieden sind auch unsere Ideen und Meinungen. Diese Gedankenvielfalt wollen wir auf jeden Fall in unserem Projekt zeigen.“

2016 erfolgte die erste Zusammenarbeit von Mariela Rossi und Claudia Maurer, seit 2017 bilden die beiden Künstlerinnen das Leitungsteam des Theaters der leere raum.
Fotografien © der leere raum (Claudia Maurer)

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